Gerade eben in den tiefen unseres Marketingarchives aufgetaucht, ein Interview, mit unserem Chef Gerhard Sperber, aus dem Jahre 1997.
WA:Herr
Sperber - Elasto Form „Lieferant des Jahres 1997". Sind Sie stolz auf das Geschaffte?
GS:Selbstverständlich.
Aber nicht allein auf diese Auszeichnung, sonders ganz besonders aufunser tolles Team. Der Dank und die
Anerkennung gilt meiner Mannschaft. Ohne sie wäre die Firma heute nicht da wo sie jetzt ist. Natürlich freue ich mich
auch darüber welches Vertrauenunsere
Handelspartner in unser Elasto Form-Team gesetzt haben. Vielen Dank für dieseWahl.
WA:Was
ist Ihr Erfolgsrezept?
GS:Die
Nähe zum Markt bzw. zu Marktveränderungen und vor allem die Nähe zum Kunden.Relationship Marketing wird bei uns ganz groß
geschrieben. Nur ein gesamtheitlichesZusammenarbeiten
und gegenseitiges Vertrauen machen unter anderem diesen Erfolgmöglich. Unsere Arbeit umfaßt, neben der
„normalen" Produktion, immer häufiger den Bereich „Objektgeschäfte". Hierbei entfernen wir uns von der
traditionellen Produktion und bietenunseren
Kunden einen Service der die Erarbeitung, Umsetzung und Realisation
individuellerAktionen beinhaltet.
Wir
haben, um unseren Partnern noch mehr Service und Kundenbetreuung zu
gewährleisten,unseren Verkauf fast
verdoppelt und in spezielle Verkaufsteams untergliedert. Dadurch wirdder Erfahrungsaustausch in den Teams
gefördert und damit die Qualifikation desVerkaufspersonals
auf mittelfristiger Sicht erhöht.Für
unsere Kunden bedeutet daseine
fachliche und produktbezogene Beratung durch unsere Mitarbeiter.
WA:Sie
haben eine recht junge Firmengeschichte. Was sind denn die wichtigsten Eckdaten
von Elasto Form?
GS:Ich
habe 1980, mit starker Unterstützung meiner Frau Hertha, Elasto Form gegründet.
Es warzu dem damaligen Zeitpunkt
eine sehr sehr kleine Firma.Zu
der Werbeartikelbranche kamen wir eigentlich erst 1985. Auf der
Spielwaren-Messestellten wir damals
Softbälle aus. Wir wurden daraufhin angesprochen zu den Bällen dochauch Schläger mit zu verkaufen. Und dann
gleich mit Werbeaufdruck. Und so kam es wie eskommen
mußte - der Beginn einer Firmenentwicklung. Zuerst waren es die Family-Tennisschläger, dann die Flyer,
Spieleusw. und jetzt haben wir ein
Artikelsortiment, das dieZahl von
750 Artikeln weit übersteigt. Man muß allerdings sagen, daß das
Artikelsortiment inunserem Katalog nur
ein geringer Teil von dem ist, was wir tatsächlich unseren Kunden bieten. Durch Sonderanfertigungen,
Artikelveredelungen, „Warenbeschaffung" aus Fernost usw. werden wir zum Problemlöser unserer Kunden.1987
zogen wir dann nach Sulzbach-Rosenberg um; unserem jetzigen
Produktionsstandort.Anfang
der 90iger Jahre kamen dann Tochterunternehmen in Tschechien und in den neuenBundesländern hinzu. 1993 mußte eine
neue Druckereihalle errichtetwerden, da
der Platznicht mehr ausreichte. Das
schaffte vor allem auch vielen Menschen wieder neueArbeitsplätze. Derzeit haben wir 3 komplette Produktionsbetriebe
im In- und Ausland mit einerMitarbeiterzahl
von ca. 500.
WA:Wie
sehen Sie die Entwicklung in der Werbeartikelbranche?
GS:Die
Branche ist anspruchsvoller geworden. Flexibilität, Schnelligkeit und Anpassung
an denMarkt und an die
Kundenwünsche ist wichtiger denn je. Full-Service ist das Schlagwort.Wir
bieten das unseren Kunden schon seit Jahren an. Und genau das unterscheidet uns
von einigen unserer Mitbewerber. Es haben
sich in den letzten Jahren einige Veränderungenin den Ansprüchen
unserer Kunden ergeben. Die Tendenz der Werbeartikel geht immer mehr zu In- oder On-Pack Aktionen. Wir selbst arbeiten
hier sehr viel in der Großserienproduktion.Unsere
Artikel finden Zuspruch bei namhaften
Industriefirmen. Egal ob es die Süßwaren-,Tabakwaren-,
Lebensmittel- oder bspw. die Pharmaindustrie ist, unsere Großhändler setzen auf unsere Produkte. Wir erstellen zum
Teil sogar komplette Verkaufsdisplays. Wie bereitsgesagt, die Zukunft liegt im Full-Service. Und dafür braucht man
eine Firma mit Potential.Die
allgemeine Werbeartikelbranche selber wird immer ihr auf und ab haben. Das
hängt nuneinmal von der
gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland ab. Aber Sie wissen ja selbst,wenn es wirtschaftlich nicht so gut geht muß
mehr denn je geworben werden. Leidervergessen
das einige.
WA:Ihre
Firma ist erfolgreich, wurde Lieferant des Jahres 1997 und ist weiter im
Wachstum begriffen. Was sind Ihre
Ziele. Wo möchten Sie noch hin.
GS:Selbstverständlich
haben wir nicht vor, uns auf diesen „Lorbeeren" auszuruhen. Auch wir haben weiter an uns zu arbeiten. Wir bieten
unseren Kunden neue Arten derZusammenarbeit.
Wir haben bspw. in unserer Firma ein Creativzentrum eröffnet. In diesemca. 400qm großen „Showroom" zeigen wir
das ganze Jahr unser Sortiment und was technisch noch alles möglich ist. Besonders in dem Bereich „Importartikel"
gehen wir in die Tiefe.Wir
bieten unseren Kunden an, mit deren Kunden unser Creativzentrum zu besuchen.
Hierkönnen Ideen gesammelt
oderWorkshops durchgeführt werden.
Dabei steht unserkompetentes
Verkaufspersonal beratend zur Seite. Alle Artikel sind hier natürlich mit Industriepreisen ausgezeichnet.Zusätzlich
bieten wir Schulungen an. In unseren Druckseminaren erlernen unsere KundenGrundwissen
auf dem Gebiet der Drucktechniken, die bei Elasto Form zur Anwendung kommen. Dadurch kann der Händler seinen Kunden
noch besser beratend zur Seite stehen.Unser
„Druckseminar"- Video unterstützt diese Thematik.Aber
wissen Sie was das größte Ziel für unsere Firma ist ? Unsere Kunden sollen Spaß
daranhaben mit Elasto Form
zusammenzuarbeiten.
Investition für den Umweltschutz
Montag, 4. Mai 2009
Mit einer Investition von rund 400.000 € hat die Fa. Elasto Form KG aus Sulzbach – Rosenberg gerade ein Konzept erarbeitet, mit dem die bei den Fertigungsprozessen anfallende Wärme zur weiteren Nutzung herangezogen werden kann.
Mit weltweit über 400 Mitarbeitern an verschiedenen Standorten, gehört das Unternehmen zu den führenden Herstellern und Importeuren von Werbemitteln in Deutschland. Im Zuge der aktuellen Thematik des Klimaschutzes hatte man bereits von langer Hand Investitionen in diesem Bereich angedacht. Dadurch soll die Nachhaltigkeit der Produktionsabläufe gesteigert werden und man möchte dadurch einen kleinen Teil zum Umweltschutz beitragen.
Das Konzept wurde nun im 1. Quartal 2009 mit den Fachleuten umgesetzt.
Die anfallende Prozesswärme in der Kunststoffspritzgussfertigung sowie bei der Erzeugung der Druckluft wird genutzt um das neue Verwaltungsgebäude komplett, einen Teil der Lagerhallen sowie einen Teilbereich des Fertigungsbereiches Druckerei zu beheizen. Das System bestehend aus Fernwärmeleitung, Wärmepumpen, Wärmetauschern und Freikühlern nutzt das bei der Werkzeugkühlung und Hydraulikkühlung anfallende warme Wasser und speist diese in die bestehenden Heizungssysteme ein.
Dies hat den Vorteil dass fossile Brennstoffe gespart werden und somit die Umwelt entlastet wird. Außerdem wird durch die hohe Effizienz der kompletten Baukomponenten auch noch hoher Anteil an Stromkosten gespart.